Isla Margarita




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Ausflüge uns Sehenswertes auf Isla Margarita


La Restinga

Die Laguna La Restinga ist ein 18 70 Hektar großes Naturschutzgebiet und verbindet des Osten der Isla Margaria mit der Halbinsel Macanao durch einen 23 km langen Deich, der sich bis La Guardia erstreckt. Im südlichen Teil verbindet ein 800 m langer Kanal die Lagune mit dem Meer. Die Lagune umfasst 26 qm und wird von Mangrovenwäldern und Kanälen durchzogen. Die Wurzeln der Mangoven wachsen dem Licht entgegen, so dass einige der Kanäle wie ein Tunnel überwölbt werden. Viele Tiere haben hier ihren Lebensraum, Pelikane, Flamingos, Reiher, Ibisse und Kormorane. Die Bootsanlegestelle heißt Cano El Indio, hier starten die Touren durch die Kanäle, die Namen haben wie „Kanal der Verliebten“ oder „Garten der Liebe“. Das Boote hält an der Playa Restinga, die mit 23 km der längste Stand der gesamten Karibik ist. Der Sand dort besteht aus fein zerriebenem Muschelkalk.

                   

Macanao
Die Halbinsel Macanao ist der westliche Teil von Isla Margarita. Sie ist kaum besiedelt, karg und von Dornengestrüpp und meterhohen Säulenkakteen bewachsen. Man erreicht sie über die Brücke bei Boca del Rio, ihrem größten Ort mit ca. 7000 Einwohnern. Hier befindet sich auch das Museo del Mar. Der zweitgrößte Ort heißt San Francisco, er befindet sich im Innern der Halbinsel. Die Berge „Cerro Macanao“ und Cerro Los Cedros“ können von dort aus bestiegen werden. Die Küstenstraße ist gut ausgebaut und asphaltiert und man erreicht einige Strände (Playa Las Barrancas, Playa Punta Arenas) und Fischerdörfer (Boca del Pozo, Robleda).

Meeresmuseum
Margarita besteht eigentlich aus zwei Inseln, welche nur durch eine schmale Sandbank miteinander verbunden sind. Wir überqueren die einzige Verbindungsbrücke und kommen kurz darauf ins Museo Marino. Von weitem sehen wir das Gerippe eines riesigen Wals Es wurde vor wenigen Jahren auf der Nachbarinsel Cubagua gefunden, wo der große Meeressäuger strandete.
Die Vielfalt der Meeresfauna und Flora wird im Meeresmuseum sehr übersichtlich dargestellt. Sogar ein eigenes Non-Stop-Kino im ersten Stock ist vorhanden. Im klimatisierten Kino-Saal lassen wir die Unterwasserwelt des karibischen Meeres samt beruhigendem Sound auf uns einwirken. Wer hätte gedacht, dass wir zwischen unzähligen Kakteen und Sanddünen auf ein derart modernes Museum stoßen würden!


Wallfahrtskirche der Heiligen Jungfrau vom Tal
Die Wallfahrtskirche befindet sich in der Ortsmitte von El Valle, an der Westseite des Plaza Marino. Die Kirche hat als Grundriss ein Kreuz, sie hat zwei schmale Türme und eine neugotische Fassade. Das Bild der Jungfrau Maria befindet sich über dem Hauptaltar in einer Nische. Die alljährliche Wallfahrt zu Ehren der Virgen del Valle (Jungfrau des Tales) findet im September statt.

                                             




Leuchtturm in Porlamar

Der Leuchtturm befindet sich in der Nähe der Geschäftsstraßen. Er wurde 1896 erbaut und ist nicht mehr in Betrieb. Der achteckige Turm ist 80 m hoch, sein Durchmesser verringert sich von oben nach unten.

Plaza Bolivar in Porlamar
Die Plaza Bolivar liegt in der Altstadt von Porlamar und ist ein beliebter Treffpunkt. Es ist eine parkähnliche Anlage mit schattigen Plätzen und Bänken zum Ausruhen. Neben dem Platz steht die Iglesia San Nicolas. In dieser Kirche befindet sich eine Kopie der schwarzen Madonna von Montserrat (Spanien).



Museum für zeitgenössische Kunst
Das Museum für zeitgenössische Kunst in Porlamar wurde 1979 eingeweiht. Es bietet wechselnde Ausstellungen, wobei die Bilder des einheimischen Künstlers Francisco Narváez ständig zu sehen sind. Der Eintritt ist frei.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9.30 bis 16.30 Uhr, am Wochenende von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Iglesia de San Nicolas de Bari
Die Kirche befindet sich am Plaza Bolivar in Porlamar. Sie wurde im Jahre 1961 fertiggestellt. In ihrem Innern befindet sich eine Kopie der berühmten schwarzen Madonna von Montserrat. Außerdem ist dort eine Marmorplatte mit der Reproduktion des Textes der Gründungsurkunde von Porlamar zu sehen.

                             


Castillo de San Carlos Barromeo
San Carlos de Borromeo ist eine koloniale Festung aus dem 17. Jahrhundert in Pampatar, in der Nähe des Hafens. Sie war die wichtigste und größte Festung auf Margarita. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente der Verteidigung des Hafens. Von der Burg aus hat man einen Ausblick auf die Stadt. Innen kann man ein kolonialhistorisches Museum besichtigen.

Iglesia Cristo del Buen Viaje
Die Kirche befindet sich gegenüber vom Castillo de San Carlos de Borromeo. Sie stammt aus dem Jahre 1758 und hat eine Außentreppe zum Glockenstuhl, was auf Margarita eine Besonderheit ist. Im Innenraum befindet sich eine Christusstatue, die von den Fischern verehrt wird.

                             



Plaza Bolivar in la Asunción
Der Plaza Bolivar liegt im Zentrum der Stadt. Der Platz ist mit hohen Schatten spendenden Bäumen bewachsen, darunter befinden sich einige Bänke zum Ausruhen. Auf dem Platz steht eine Statue von Simon Bolivar, außerdem fndet man zwei Glocken zum Gedenken an die Feldzüge. Die größere stammt aus dem Jahre 1661, die kleinere aus dem Jahre 1851. Um den Platz gruppieren sich einige Sehenswürdigkeiten, die Iglesia Nuestra Señora de la Asunción, das Museo de Nueva Cádiz und die Casa de la Cultura. Hier beginnt die Fußgängerzone mit schönen Geschäften und kolonialen Gebäuden.

                           

Museum Nueva Cádiz
Das Museo de Nueva Cádiz befindet sich am nördlichen Ende des Plaza Bolivar. Es ist der ehemalige Sitz der Kolonialverwaltung und beherbergt nun ein kleines Museum mit vielseitigen Ausstellungsstücken. Es zeigt ein Modell der Insel, moderne Bilder und Gegenstände aus der Kolonialzeit. Es gbit auch religiöse Kunstwerke und Figuren zu betrachten und eine kleine Ausstellung über das Tauchen.
Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr von 10.00 bis 17.00 Uhr, Sa von 9.00 bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Castillo Santa Rosa
Das Castillo de Santa Rosa wurde im 17. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenangriffen erbaut. Es befindet sich auf einem Hügel südlich der Stadt. Der Grundriss des Gebäudes ist sternförmig, im Innenhof gibt es einen Schacht mit Geheimgängen zu den wichtigsten Häusern von La Asuncion. Die Festung besitzt zwei mächtige Türme, von dort oben hat man einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft.


                                         

Iglesia Nuestra Señora de la Asunción
Die lang gestreckte Iglesia Catedral de Nuestra Senora de la Asuncion gehört zu den ältesten Kirchen Venezuelas. Sie wurde 1616 fertiggestellt, die Bauzeit betrug 46 Jahre. Der Baustil ist schlicht, sie hat dicke Mauern und sehr kleine Fenster. Es gibt ein Renaissanceportal und eine maurische Holzdecke. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1773. Nuestra Señora de la Asunción ist die Schutzheilige des Ortes. Neben der Kathedrale von Coro auf dem Festland ist sie die älteste noch erhaltene Kirche von Venezuela. Ihr Haupteingang liegt am Parque Luisa Caceres (dies ist ein Platz). Südlich schließt sich die Plaza Bolivar an.



Fort Galera
Am Ende des Strandes von Juan Griego gibt es einen Hügel, auf dessen Spitze befindet sich das Fort Galera, Es sind noch einige Reste der Befestigungsanlage zu sehen. Der Ort ist bekannt für seine schönen Sonnenuntergänge, vom Fort Galera aus hat man die beste Aussicht auf die beiden Buchten, Juan Griego und La Galera.


Museo de Arte Popular
Sehenswert ist das Heimatmuseum, das wir von Juan Griego kommend in Richtung Flughafen finden. Es sieht aus wie ein kleines altes Dorf, ein Rundgang lohnt sich! Es sind sehr viele alte Gebrauchsgegenstände hier ausgestellt, so dass wir einen Einblick gewinnen, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Alles ist thematisch geordnet, so gibt es alte Kücheneinrichtungen, Krüge und andere Gefäße, aber auch religiose Figuren. In einem anderen Raum sind alte Gewehre ausgestellt, aber auch kunstgewerbliches und Malereien finden wir.
Das Museum ist täglich von 9.00 – 16.30 Uhr geöffnet.

                               


Aquapark in El Cardon
Eine Attraktion, besonders auch für Familien mit Kindern, ist der Aquapark in El Cardon. Er ist der erste Wasserpark Venezuelas und wurde 2001 eröffnet. Er ist von der Hauptstraße, die von Porlamar nach Playa el Agua führt, zu erreichen. Der Wasserpark bietet Rutschen und andere Attraktionen sowie einen eigenen Kinderbereich. Er verfügt über Duschen, Umkleideräume, Schließfächer und Restaurants. Es gibt auch eine medizinische Betreuung.


Schöne Strände
Eine interessante Tour mit dem Mietwagen führt zu den schönsten Stränden von Isla Margarita. Wir beginnen in El Cardon, hier ist es sehr ruhig am Strand, man trifft kaum Touristen. Wir laufen am Strand entlang bis nach El Tirano, hier gibt es hinter dem Hotel Pueblo Caribe eine kleine Strandbar. Weiter geht es mit dem Auto in Richtung Playa el Agua, wir fahren rechts ab zum Playa Parguito. Hier ist etwas mehr Betrieb, es gibt einige Restaurants, in denen man gut Fisch essen kann. Parguito ist der Strand der Wellenreiter. Dann fahren wir zum nächsten Strand, Playa el Agua. Mit den vielen Palmen bietet er perfektes karibisches Ambiente. Hinter Playa el Agua liegt Playa Manzanillo, hier prägen die Fischerboote das Bild. Dann fahren wir an der Küste weiter in Richtung Juan Griego und durchqueren hübsche kleine Ortschaften wie Altagracia. Der nächste Strand heißt Pedro Gonzales. Vor Juan Griego gibt es noch zwei sehr schöne Strände, Playa Caribe und La Galera. Dort ist das Meer auch ziemlich ruhig, es gibt auch einige kleine Restaurants. Wir beenden die Tour in Juan Griego und genießen dort den schönen Blick am Hafen, bevor wir zurückfahren.


Isla de Coche
Isla de Coche ist 67 qkm groß und liegt 10 km südlich von Margarita. Auf der Insel leben 5.000 Einwohner, deren Einnahmequellen der Fischfang, die Salzgewinnung und der nunmehr aufkeimende Tourismus sind. Die Hauptstadt San Pedro de Coche kann man von Punta de Piedras mit der Fähre erreichen. Die Landschaft ist karg und besteht aus Disteln, Kakteen und trockenem Gebüsch. Vor der Insel liegt die San Pedro de Alantara auf dem Meeresgrund, ein Kriegsschiff des spanischen Generals Pablo Morillo. Der legte hier an, um gegen die Margariteños zu kämpfen und verlor dabei sein Schiff.

                             

Isla Cubagua
Wir wurden mit dem Bus abgeholt und nach Punto de Piedras gefahren. Von dort ging es mit dem Katamaran auf die Insel. An der Nordspitze der Insel begrüßt uns ein Leuchtturm. Vor der Insel liegt das Wrack einer Autofähre. Hier haben wir Möglichkeit zum Schnorcheln. Danach geht es weiter auf die Insel, die unbewohnt ist. Wir gehen ein Stück am Strand entlang und dann geht es ab in das türkisfarbene Wasser. Nach dem Mittagessen, das die Crew Teller für Teller von Bord zum Strand bringt, gibt es noch ein besonderes Highlight. Wir werden zu einem "Jungbrunnen" gebracht. Es handelt sich um einen Schlammteich mit starken Anteilen von Kalzium und Schwefel. Wir schmieren uns mit dem Schlamm ein und glauben an die Wirkung der "ewigen Jugend". Es ist auf jeden Fall ein Heidenspaß! Zum Abspülen geht es dann ins Meer, vorher werden natürlich noch Fotos gemacht. Dann geht es wieder mit dem Katamaran zurück und der Ausflug endet mit der Fahrt zu den einzelnen Unterkünften. Es war ein wunderschöner Tag!




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